Wortmeldungen via “Voicechat” auch ohne teures Headset! sooc13

Der erste Testlauf des Soocs liegt hinter uns. Nach einigen technischen Schwierigkeiten zu Beginn kam das ganze dann doch ins rollen. Die SOOC-Videokonferenz über Adobe-connect bot uns viele Möglichkeiten mit den Veranstaltern in Kontakt zu treten. Bei Soundtests wurde schon reger Gebrauch der kleinen grünen Häckchen oder der roten Kreuze gemacht.                                                                                                                                   Sehr rege wurde der Textchat genutzt, in ihm konnten und wurden immer wieder Fragen gestellt und beantwortet, dies zuletzt sogar so rege, dass die Übersicht verloren gehen konnte. Auch lässt die Übersicht bei so vielen Nachrichten zu wünschen übrig, bzw. ist es sehr umständlich wichtige Beiträge zu verfolgen, wenn man parallel dem Videostream folgen möchte. Bei kleineren Fragen,die nur eine Person betreffen, sollte dies auf Dauer kein Problem darstellen, aber bei Fragen, die mehr als nur eine Person betreffen, oder bei Beiträgen zum Thema ist die Texteingabe im Chatfenster nicht nur unübersichtlich, sondern auch recht langwierig, wenn die Frage oder die Antwort etwas länger ausfällt. Wenn Adobe-connect schon soviele Funktionen hat, warum diese nicht einfach voll ausschöpfen, also den Beitrag per Microfon nutzen. Benötigt für einen solchen Beitrag wird lediglich ein Headset…

Nicht jeder von uns hat ein solches oder ein anderes hochwertiges Headset zu Hause rum liegen, bzw. möchte sich extra für den SOOC eines kaufen. Man könnte meinen, damit wäre er oder sie in den Textchat verbannt (wenn man mal die Tower PC-Nutzer betrachtet, die kein integriertes Microfon haben).  Betrachtet man was ein Microfon eigentlich ist, lässt sich feststellen, dass auch sie zu Wort kommen können, ohne lange tippen zu müssen.

Das Mikrofon: Ein Mikrofon ist eigentlich nicht viel mehr, als eine dünne Plastikfolie, ein paar Meter Kupferdraht und ein kleiner Magnet. Wer in der Oberstufe der Schule Physik hatte (und da dann auch noch zugehört hat 😉  ), kennt das Prinzip der elektromagnetischen Induktion.
Wikipedia sagt: “Unter elektromagnetischer Induktion (auch Faradaysche Induktion, nach Michael Faraday, kurz: Induktion) versteht man das Entstehen eines elektrischen Feldes durch Änderung der magnetischen Flussdichte.”  Ganz salopp formuliert heißt das, wenn man einen Magneten durch eine Spule bewegt, entsteht in der Spule ein Strom.  Wird der Magnet an eine Membran gekoppelt, welche recht dünn ist, kann er sogar durch Schalldruck bewegt werden… das Mikrofon.
Quelle:Wikipedia

Ein Lautsprecher: Ein Lautsprecher ist eigentlich nicht viel mehr, als eine dünne Plastikfolie, ein paar Meter Kupferdraht und ein kleiner Magnet. Wer in der Oberstufe…(den Rest habt ihr schonmal gelesen)… Jetzt funktioniert die Induktion auch in die Rückrichtung, wird also eine Spule von Strom durchflossen, bewegt sich ein Magnet, wenn er sich darin befindet. Ist dieser Magnet an eine Membran gekoppelt, dann entsteht vor der Folie ein höherer Luftdruck, schnell hintereinander bedeutet das, dass Schall entsteht.

Wie man leicht sieht, sind Microfon und Lautsprecher exakt das Gleiche, nur wird bei dem einen eine Spannung angelegt, das andere ist eine Spannungsquelle. Da die Soundkarte eines PCs nur ein Voltmeter (Spannungsmesser) ist, ist der Soundkarte egal was von beidem ihr anschließt. Es gibt jetzt nur noch einige Kleinigkeiten zu beachten: Die Membran sollte klein sein, sonst müsst ihr immer in den Lautsprecher schreien, damit der Magnet sich bewegt, ihr nehmt also am besten diese kleinen Inear- Hörer, die bei jedem MP3 Player oder Handy dabei sind.                                                                                             Da ein Mikro ein “Mono-Gerät” ist und der Kopfhörer ein “Stereogerät” könnt ihr nur in die linke Seite sprechen.

Testet einfach mal ein paar Kopfhörer aus (am besten über einen Audiorekorder) und wundert euch nicht, wenn ihr etwas dumpf klingen werdet, denn auch die Ohrhörer haben eine etwas größere Membran als ein Mikro.

Viel Spaß Nils

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